Was im Mai 2014 als eine Spielerei – vielleicht auch als eine Spinnerei – begann, bei der unser Künstler sich auf die Suche nach neuen Figurationen begab, ohne Scheu davor zu haben, Neues durch seine ihm eigene Bildsprache zu schaffen, endete im Juni 2015 mit der Vollendung von insgesamt 40 Werken und somit einer der umfassendsten Serien von Goce Andonoski.
Waren diese Wesen am Anfang „figurative Neuentdeckungen“, bei denen die Lust an der Gestaltung im Vordergrund stand, wandelten sie sich mit der Zeit zu „Contra conditio humana“, wohlwissend, dass sie ihre letzte Entwicklungsstufe noch nicht erreicht hatten. Ihre letzte Phase erreichten diese Neuschöpfungen mit der Verwandlung in Götter, die keine menschlichen Merkmale mehr aufweisen.
Im Vordergrund dieser Bilder steht ihre Wirkung auf den Betrachter und nicht die dargestellte Situation. Durch das Stilmittel der Verzerrung und anschließender Neukreation wird jeder Bezug zu dem aufgelöst, was gemeinhin als die Normalität von körperlichen Darstellungen mit Realitätsbezug bezeichnet werden kann.
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für die beiden
Andonoski
Ausstellungen
24. Februar 2017
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03. März 2017
Zum Abschluss des Jahres veranstaltet die Galerie M50 eine Gruppenausstellung.
Frau Gabriele Wittner – zusammen mit ihrem Mann Dieter Wittner-Schwalbe – läd Sie und alle Interessierten zur Ausstellungseröffnung in die neuen Räumlichkeiten der Galerie M50 ein und wartet zudem mit Musik, dargeboten von Nikolai Muck, und Glühwein, in Anwesenheit der Künstlerinnen und Künstler am
Alle zwei Jahre sind Bad Homburger Künstlerinnen und Künstler eingeladen, ihre Arbeiten im Rahmen der KunstWerkStadt zu zeigen.
Sie haben die Gelegenheit ihre Bilder, Skulpturen oder Objekte im eigenen Atelier, Wohnzimmer, Garten, Garage oder an anderen geeigneten Orten auszustellen.
Wir nutzen diese Gelegenheit und präsentieren Ihnen in diesem Rahmen die Andonoski-Werke zu Gast bei der Familie Pantry.
Der Ausstellungstitel „Die Andonoski-Frauen“ ist eine Hommage an die im Jahr 2015 eröffneten Ausstellungen in der Frankfurter Schirn und Bielefelder Kunsthalle „STURM-Frauen“ und „Die Moderne der Frauen“.
Während die Erstgenannte am 07. Februar ihre Tore schloss, feiert die Zweitgenannte am 28. Februar 2016 ihre Finnissage. Dazwischen reiht sich die Andonoski-Ausstellung mit ihren Frauenbildnissen ein.
Die Kunsthallen präsentieren die Werke von populären und zum Teil immer noch kunstschaffenden Künstlerinnen. Die Andonoski-Werke hingegen widmen sich dem Blick auf die Frau – einer Huldigung des weiblichen Geschlechts.
Für die Kunst- und Gartenfreunde: Am 19.04.2015 findet in Büdingen die Froschparade statt. Der Frosch ist das inoffizielle Wappentier von Büdingen und wird mit einem Kinderfest und einem Gartenmarkt ab 11 Uhr gefeiert.
Es war ein langer Prozess bis unser Künstler die Scheu ablegte und endlich das erfand, wonach er sich schon immer sehnte: eine neue figurative Formgebung.
Eines der Hauptthemen der Kunst ist die Nachahmung bzw. die Abbildung der Natur. Nur wie gesellschaftlich relevant ist diese Kunst, die sich bloß an der Wiedergabe der Natur erfreut und sich auf vorgegebene Motive beschränkt?
In der neusten Andonoski-Ausstellung sehen Sie viel weitergehende Forderungen: Hier geht es um viel mehr als um Nachahmungen. Es geht um Kreationen, welche Mutter Natur hervorbringen würde, wenn sie den Prozess der Entstehung neuen Lebens völlig verändern würde – wider jeglicher menschlichen Logik.
„Wir dürfen keine Scheu davor haben, etwas zu erfinden, was es auch sei“, sagte Picasso zu seiner damaligen Muse und Lebensgefährtin Francoise Gilot. „Alles, was in uns existiert, ist Natur. Schließlich sind wir ein Teil der Natur. Wenn es der Natur ähnelt, schön. Wenn nicht, na und? Als ein Mensch etwas erfinden wollte, dass so nützlich war wie der menschliche Fuß, erfand er das Rad, und er benutze es dazu, sich selbst und seine Lasten zu befördern. Die Tatsache, dass das Rad nicht die geringste Ähnlichkeit mit dem menschlichen Fuß hat, kann uns doch wohl kaum Anlass zur Kritik sein.“*
Zwei Künstler, die sich durch ihren Umgebungsreiz in Bewegung setzen. Sie haben keine Scheu davor etwas zu erfinden, was es auch sei. Denn Dekonstruktion führt zum Transfer.
Während Goce Andonoski die Malerei bedient und sich auf den Spuren der figurativen Neuentdeckung gemacht hat, widmet sich René Schohe unter anderem der (Klang-)Installation und erschafft Neukonstruktionen.
„Women For Sale“ heißt die Ausstellung, in der die russische Künstlerin Tatyana Ponamareva zu einer „Exkursion ins feminine Universum des 21. Jahrhunderts“ einlädt.
Ihre Gemälde aus der gleichnamigen Serie mit dem provokanten Titel wurde bereits in vielen deutschen Städten – zuletzt auf der ArtFair Cologne – gezeigt und sind ausschließlich dem Frauenbild gewidmet. Kaum ein anderes Motiv ist in der Geschichte der Kunst so beliebt wie das der Frau in ihren zahlreichen Facetten und Posen.
