Ein Wochenende voller Kunst

Was passiert, wenn zwei befreundete Künstler aufeinander treffen? Nun ja, offenbar das Offensichtliche: Sie treffen auf viel Kunst! So geschehen an diesem Wochenende in Frankfurt am Main.

Los ging es am Treffpunkt Galerie Tristan Lorenz, wo zurzeit die Werke von Sebastian Menzke ausgestellt werden. Was dieser Künstler macht? Herr Menzke hat Design studiert und man könnte meinen, er wäre eher der digitalen Welt verbunden. Stattdessen hat er sich bewusst für die Leinwand entschieden. In seinen Werken werden Form und Figur in eine bewusste Dekonstruktion und collagenartigen Überlagerung zum Ausgangspunkt seines Schaffens.

Angelehnt an der Klassischen Moderne sucht er wie die großen Meister nach Möglichkeiten, Tiefe und Raum zu erreichen ohne diese thematisch darzustellen. In den aktuell ausgestellten Arbeiten steigert er die Raumdimension des Bildes, indem das Bild durch Harzschichtungen vom flachen Bildträger zu einer gestaffelten Inszenierung zum Relief wird.

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Petersburger Hängung II

Zum Abschluss des Jahres veranstaltet die Galerie M50  eine Gruppenausstellung.

Frau Gabriele Wittner – zusammen mit ihrem Mann Dieter Wittner-Schwalbe – läd Sie und alle Interessierten  zur Ausstellungseröffnung in die neuen Räumlichkeiten der Galerie M50 ein und wartet zudem mit Musik, dargeboten von Nikolai Muck, und Glühwein, in Anwesenheit der Künstlerinnen und Künstler am

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9. Bad Homburger KunstWerkStadt – Die Andonoski-Kunst zur Gast in Bad Homburg

Alle zwei Jahre sind Bad Homburger Künstlerinnen und Künstler eingeladen, ihre Arbeiten im Rahmen der KunstWerkStadt zu zeigen.

Sie haben die Gelegenheit ihre Bilder, Skulpturen oder Objekte im eigenen Atelier, Wohnzimmer, Garten, Garage oder an anderen geeigneten Orten auszustellen.

Wir nutzen diese Gelegenheit und präsentieren Ihnen in diesem Rahmen die Andonoski-Werke zu Gast bei der Familie Pantry.

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Stille

Ich saß abends mit Freunden zu Hause und sprach über Designs und Layouts für ein neues Projekt, als die erste Eilmeldung über ein Vorfall in Paris herein flatterte. Zu diesem Zeitpunkt hätte keiner daran gedacht, welche Katastrophe sich an diesem Abend ereignete.

In den nächsten Tagen schien sich die Welt zu verändern, zumindest die Westliche. Lebensfreuden wichen der Angst, friedliche Zeiten wichen dem Kriegsansagen und das unbekümmerte Lächeln der Trauer und den Sorgen. Und in unserem Schmerz und Bekümmertheit vergaßen wir, dass auch in anderen Teilen dieser Welt schlimme Vorfälle geschehen. Ob in Libanon, Mali oder Afghanistan, Israel, Syrien oder sonst wo auf der Welt – es fließen Tränen und die Menschen schlachten sich gegenseitig ab.

Wie soll man darauf reagieren? Wie soll ein Mensch oder eine Gesellschaft darauf reagieren? Ein Präsident ordnet Bombenangriffe an, eine Verteidigungsministerin spricht von Besonnenheit. Welche Reaktion ist darauf angemessen?

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DIE ANDONOSKI-FRAUEN

Der Ausstellungstitel „Die Andonoski-Frauen“ ist eine Hommage an die im Jahr 2015 eröffneten Ausstellungen in der Frankfurter Schirn und Bielefelder Kunsthalle „STURM-Frauen“ und „Die Moderne der Frauen“.


Während die Erstgenannte am 07. Februar ihre Tore schloss, feiert die Zweitgenannte am 28. Februar 2016 ihre Finnissage. Dazwischen reiht sich die Andonoski-Ausstellung mit ihren Frauenbildnissen ein.


Die Kunsthallen präsentieren die Werke von populären und zum Teil immer noch kunstschaffenden Künstlerinnen. Die Andonoski-Werke hingegen widmen sich dem Blick auf die Frau – einer Huldigung des weiblichen Geschlechts.

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Die falsche Sturm-Frau

Am 30. Oktober 2015 feierte die Schirn Kunsthalle die Eröffnung der STURM-Frauen. Dem Katalog folgend, stellt diese Ausstellung den STURM als funktionierendes Netzwerk vor, welches als Impulsgeber für Neues, für Widerstand gegen althergebrachte Ausfassungen auftrat, Künstlerinnen und Künstler aus vielen unterschiedlichen Sparten miteinander verband, förderte und letztendlich in der STURM-Galerie unter der Federführung des Begründers Herwarth Walden ausstellte.

DER STURM, zunächst in Form einer Zeitschrift gegründet, förderte die expressionistische Kunst. 1912 folgte die gleichnamige Galerie, etwas später weitete Walden das Ganze auf die STURM-Bühne, die STURM-Buchhandlung, die STURM-Abende und andere STURM-Aktionen aus. Dabei lagen ihm wohl besonders die Künstlerinnen dieser spannenden Epoche am Herzen. Darunter namhafte Persönlichkeiten wie Sonja Delaunay, Marianne von Werefkin, Gabriele Münter, Else Lasker-Schüler, Jacoba van Heemskerck, Marcelle Cahn und viele anderen. Bis zur Schließung 1932 sollte er über 30 Malerinnen und Bildhauerinnen ausgestellt haben. Viele Galerien dieser Zeit hätten sich durchaus ein Beispiel daran nehmen können.

Befasst man sich zu diesem Thema mit dem Katalog*, stellt man bei genauem Hinschauen und Durchlesen zwei Irritationen fest. Zunächst wundert man sich über die spiegelverkehrte Abbildung eines Werefkins Gemäldes mit dem Namen „Der Sturm“ (Kat. S. 341) und erinnert sich an die flehenden und knienden Frauen. Waren diese nicht auf dem Original auf der rechten Seite angesiedelt?

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Wann bin ich endlich Künstler?

Ich habe drei Nichten. Die Eine ist schon 10, die Zweite 8 und die Kleinste bald 5. Im Alter von vier bis sechs Jahren scheinen kleine Mädchen gerne mit Buntstiften zu zeichnen. Und sie zeichnen und malen viel. Sie können sich sicherlich vorstellen, wer diese gemalten Bilder dann als Geschenk erhält. Yapp, der liebe Onkel.

Letztens fragte mich die Vierjährige: „Goce, bin ich eine Künstlerin?“ Bevor ich antwortete, musste ich selbst überlegen, was macht einen Künstler zum Künstler und ab wann darf man sich als so einen beschimpfen?

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Rückblick 2009 – Persona, unsere hübsche Maske!

Die „persona“ Kollektion, inspiriert durch das Sachbuch „Gott – Eine kleine Geschichte des Größten“ von Manfred Lütz, behandelt das Thema „Gott und seine Fleischwerdung“. Wenn Gott zu Mensch, also zur Person wird, werden alle Menschen auf eine Stufe mit Gott gestellt. Doch wie nahe wir auch Gott oder unseren Mitmenschen kommen, sie bleiben teilweise sehr fern.

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Die Entdeckung des Glücksklees

Es ist schon ein paar Jahre her, dass ich in Begleitung das Berggruen-Museum (auch bekannt als Sammlung Berggruen) in Berlin, Ortsteil Charlottenburg, aufgesucht habe, um vor allem die Werke von Pablo Picasso zu bewundern. Meiner Begleitung sagte ich ständig, sie solle ihre Tasche öffnen, damit wir dieses oder jenes Picasso-Bild darin verstauen und nach Hause schmuggeln können. So sehr war ich begeistert.


Neben einige Werke von Georges Braque und Henri Matisse hingen auch einige Paul Klees. Obwohl mir der Name schon seit langem bekannt war und ich und ab und zu ein Klee gesehen hatte, war es mir nicht möglich einen Zugang zu seinem Werk zu finden. Ich schaute mir zwar immer seine Bilder faszinierend an, fragte mich jedoch gleichzeitig, was diese Abstraktionen sollen. Was wollte mir der Künstler eigentlich sagen? Ich nahm mir vor ihn zu einem späteren Zeitpunkt zu studieren und nach der Intension seiner Werke zu recherchieren.

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Glücklicher, Ich!

Heutzutage leben viele von uns in der Situation, dass sie das Gefühl haben, dass die Zeit nur noch rennt. Obwohl man weiß, dass die Zeit nicht ohne einen selbst vorankommt, weil sie kontinuierlich weiter läuft, spielt uns das persönliche Empfinden oft einen Streich.


Ob nun eingeredet oder eingebildet, tatsächlich ist es aber so, dass uns die lieben Mitmenschen (vermutlich nicht vorsätzlich) gerne die vorhandene Zeit stehlen oder sie zumindest für sich beanspruchen. Freunde fragen uns, ob wir sie nicht zur einer Ausstellungseröffnung begleiten oder dem einen oder anderen Konzert beiwohnen möchten, gemeinsam essen gehen wollen, etc.. Und wer macht das nicht gerne? Sich zu einem lustigen und amüsanten Abend aus dem Alltag entführen lassen und die Pflichten einfach Pflichten sein lassen? Schnell passiert es dann, dass der Outlook-Kalender von Montag bis Sonntag Termine aufweist und man fragt sich, wann man Zeit für sich hat. Und sind es nicht die externen Termine, dann schreit der Haushalt nach einem.

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